Unsere Erfahrungen mit Psychologen:

Eigentlich sollte man sich darauf verlassen können, dass die getroffenen Aussagen richtig sind. Dies ist aber leider nicht immer so. Aus bürokratischen Gründen musste sich mein Sohn mehreren Tests unterziehen.
Zusammenfassung im Kurzformat:
1) Ich habe 1 Kind, 3 Gutachen und 3 verschiedene, zum Teil sich sogar wiedersprechende Aussagen.
2) In allen 3 Gutachten ist die Schwere der psychischen Belastungen nie richtig erkannt worden und ADS wurde überhaupt nicht erkannt
3) Ich mußte mich erst durch mehrere Bücher kämpfen um zu erkennen, welche Schwächen eventuell noch bei meinem Sohn vorhanden sind, dann konnte ich gezielt nachfragen und bekam dann auch Zustimmung, dass ich mit meinen Vermutungen Recht habe.
Warum hat es keiner der testenden Psychologen erkannt? Sie sind doch die Fachleute, nicht ich. - Traurig , aber wahr.
(weitere Informationen dazu finden Sie auch unter: Themeninfos > psychische Belastungen)

Achten Sie auf alle Kleinigkeiten, wo sich Ihr Kind vielleicht anders verhält als gleichaltrige Freund(e)innen/Schulkamerad(en)innen. Es muss nicht unbedingt etwas zu bedeuten haben. Schließlich sind unsere Kinder, jedes für sich, einzigartig. Aber, es könnten vielleicht auch wertvolle Hinweise für einen Therapeuten oder Psychologen sein, bei der Findung nach den Problemen Ihres Kindes. Jeder Hinweis könnte wichtig sein, um Ihrem Kind möglichst schnell zu helfen.

Sie merken, dass Ihr Kind Probleme hat sich zu konzentrieren? Oder beim Lesen? Oder bei der Rechtschreibung werden z.B. keine Doppelbuchstaben oder Dehnungen gehört? Die Handschrift Ihres Kindes ist miserabel? Sie versuchen natürlich Ihrem Kind zu helfen, haben aber das Gefühl, dass Sie mit der "normale" Hilfestellung bei Ihrem Kind nichts erreichen? Schieben Sie diese Problematik nicht weiter raus - lassen Sie sich helfen! Sprechen Sie mit Lehrern und Schulpsychologen über Ihre Beobachtungen und Ihre Gefühle bezüglich der Schwierigkeiten Ihres Kindes. Lassen Sie sich beraten und lassen Sie Ihr Kind testen. Seien Sie beharrlich, bestehen Sie bei begründetem Verdacht auf eine Testung. Lieber einmal zu viel, als einmal zu wenig. Warum? Hier unsere Erfahrungen im Telegrammstil:

3 Jahre verschenkt, in der mein Sohn bereits Hilfe benötigt hätte! Denn: Je eher, desto besser. Weitere 3 1/2 Jahre wurden dann noch mal verschenkt, weil das Jugendamt (in Bayern zuständig für eine Therapie) mir nur Steine in den Weg legte, anstatt meinem Sohn so schnell als möglich zu helfen. Nur über meine Eigeninitiative konnte ich ihm bis Anfang des Jahres helfen. Mit viel Fachliteratur für die Mutter, sprich mich und guter Software für meinen Sohn. Wäre nicht dieser cronische Zeitmangel, hätte ich selbst eine Ausbildung zur Legasthenie-Trainerin begonnen, sämtliche Unterlagen dafür liegen bereits hier.

Weitere Informationen finden Sie unter: Unsere Erfahrungen > Schule. Unter Themeninfos finden Sie weitergehende Infos zu LRS, Legasthenie, Dyskalkulie und AD(H)S und auch noch Adressen an die Sie sich wenden können. Genauso können Sie dort die Legasthenieerlasse (für alle Bundesländer) einsehen. Haben Sie noch Fragen, Mailen Sie uns. Wir werden unser Möglichstes tun um Ihnen weiterzuhelfen.


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