AD(H)S - Konzentrationsstörung - praktische Hilfen
mit und ohne Hyperaktivität

Symptomatik

Diagnostik

Ursache

Therapie

Praktische Hilfen

 

Eltern können ihren AD(H)S-Kindern nur helfen, wenn sie ihre Probleme in seiner Tragweite verstehen und akzeptieren, sowie einen gewissen Abstand dazu aufgebaut haben. Druck, Frustration und schlechtes Gewissen gefährden eine erfolgreiche Zusammenarbeit.

Nicht alle Eltern sind als (Co-)Therapeuten geeignet, das müssen sie auch nicht. In diesem Fall ist es wirklich besser, die Konzentrationsstörung an Außenstehende abzugeben und dem Kind innerhalb der Familie den Rücken zu stärken, indem es einfach angenommen und geliebt wird, so wie es ist.

Wie können Eltern helfen?

Allgemeine Lerntipps:

Tipps für die Schulsituation:

Gute Schulnoten sind nicht so wichtig wie das seelische Gleichgewicht eines Kindes. Dazu gehört, dass das Kind die für sein Intelligenzniveau passende Schulart besuchen kann. Derzeit bestehen nur in wenigen Bundesländern schulrechtliche Möglichkeiten um auf Kinder mit LRS; LEgasthenie, Dyskalkulie und AD(H)S angemessen reagieren zu können. Der BVL und seine Landesverbände kämpfen um eine bundesweite Anerkennung und entsprechende Vorschriften, die Betroffenen eine adäquate Schullaufbahn ermöglichen.

Wichtig für das Kind ist jedoch an erster Stelle die Unterstützung durch ein liebe- und verständnisvolles Elternhaus, damit es sich wie alle anderen Kinder in seiner Persönlichkeit gut entwickeln kann.

Für Eltern ist es daher wichtig, sich darauf zu konzentrieren, die Stärken ihres Kindes zu fördern und ihm Hilfestellung zu geben, mit seiner "Schwäche" selbstbewusst umzugehen.


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